Müde?
Gelangweilt?
Wovon?
Herzlich Willkommen in unserer
digitalen Ausstellung:
Weil’s wahr ist.
Frau* Sein in Tirol
Frau* Sein in Österreich
Wie ist es, in
Österreich eine
Frau* zu sein?
Ist es zum Gähnen
langweilig, weil
von ihnen immer
noch dasselbe
erwartet wird wie
vor hundert
Jahren?
Oder haben
Frauen* heute
gleich viele
Freiheiten und
Chancen wie
Männer*?
Hier gehen wir diesen
Fragen auf den Grund.
Wenn du weiterscrollst, wirst du immer wieder die Möglichkeit haben, deine Gedanken und Ideen hier zu lassen.
Entdecke die Kunstwerke der Künstler:innen, gestalte sie mit deinen eigenen Ideen aktiv mit und finde heraus, ob es tatsächlich langweilig ist, eine Frau* zu sein.
Mit dabei: Illustrationen von Frauen*, die unter dem Motto „Weil’s wahr ist.“ ihre Lebensrealitäten abbilden.
Dabei darfst du ganz ehrlich sein. Du darfst aus Antwortmöglichkeiten auswählen oder selbst eine Antwort geben, darfst in deiner Muttersprache schreiben und Emojis verwenden, wenn du möchtest. Deine persönlichen Antworten werden nicht auf dieser Webseite angezeigt, sondern können nur anonym gelesen werden.
Immer, wenn du eine Antwort eingegeben hast, zeigen wir dir, was die Künstlerin selbst sich bei ihrem Bild gedacht hat.
Mit dem Absenden eines Textes erklärst du dich einverstanden, dass wir dich anonym zitieren dürfen.
Bild von Isabella Hafele
Wir haben die Frage
gestellt:
Eine junge Tiroler Künstlerin hat daraufhin dieses Bild gestaltet.
Wie ist es, in Tirol
eine Frau* zu sein?
Vielleicht will sie damit sagen: Wenn in Tirol immer noch alles beim Alten bleiben soll, und Frauen* weiterhin so sein sollen wie früher, dann finde ich das ganz schön langweilig.
Warum „Tirol isch lei oans“?
„Tirol isch lei oans, a Landl a kloans“ (Tirol ist einzigartig, ein kleines Ländchen) heißt es in der „geheimen“ Volkshymne Tirols – gedichtet von Sebastian Rieger, auch Reimmichl genannt. Viele Tiroler:innen kennen diesen Satz, viele wissen allerdings nicht, dass der Urheber auch mit antisemitischen Aussagen auffiel.
Natürlich schön
Bild von Marlene Ortner
Alle deine Haare sind schön.
Alle Körper sind schön!
In früheren Jahrhunderten waren fülligere Körper ein Zeichen dafür, dass Menschen es sich leisten konnten, nicht körperlich arbeiten zu müssen.
Mittlerweile verändern sich Körperideale immer schneller und setzen Frauen* und Männer* immer mehr unter Druck:
Bin ich schlank genug?
Sportlich genug? Sexy genug?
Als Gegenbewegungen haben sich in den letzten Jahren die Body Positivity und die Body Neutrality entwickelt.
Bei Body Positivity geht es darum den eigenen Körper schön zu finden.
Body Neutrality will erreichen, dass alle Menschen – egal, ob klein, groß, mollig, muskulös, dünn, rasiert, unrasiert, geschminkt oder ungeschminkt – einfach in Ordnung sind, so wie sie sind und dass wir dem Aussehen allgemein weniger Bedeutung geben.
Wie oft machst du dir Gedanken, wie du aussiehst, was du anziehst, ob du dich schminkst oder rasierst?
Woran orientierst du dich bei diesen Gedanken?
Wie viel Zeit investierst du in dein Aussehen im Vergleich zu anderen Frauen* oder Männern*?
Was ist dir wichtiger: dass du anderen gefällst oder dass du dich gesund und wohl fühlst?
Für wen investierst du in dein Aussehen? Machst du es für dich oder fühlst du dich damit wohler, weil du von anderen Personen gesehen wirst?
Tipp für jeden Tag
Generell sollten wir Körper anderer Personen nicht kommentieren. Wenn du jedoch an einer Person etwas bemerkst, das sich in 10 Sekunden ändern lässt (z. B. Essensreste zwischen den Zähnen), dann kannst du die Person darauf hinweisen.
„Kein einziges Mädchen findet sich schön.“
Warum gesellschaftliche Schönheitsideale junge Frauen* unter Druck setzen und wie Marketing gezielt Unsicherheiten schafft.
Geschäftsführerin des Mädchenzentrums ARANEA
- meinen Mund
- meine Haut
- meinen Bauch
- meine Arme
- meine Augen
- meine Beine
- meine Hände
- mein Durchhaltevermögen
- nichts
- meine Taille
- alles
- meine Füße
- meinen Hintern
- meine Größe
- meinen Busen
- meine Lippen
- meine Muskeln
- meine Zähne
- meine Figur
- meine Haare
- dass er mich trägt
- meine Ellbogen
- meine Ohren